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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
60
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besuchte. Meine Gemahlin fand ich hier beschäftigt,das neue Haus, welches ich bauen ließ, anzufangen.

Sie war beynahe von den Ruinen des alten Gebäudes,welches man einreißen mußte, erschlagen worden.

So kurze Zeit ich mich auch nur aufhielt, so fandich doch den König schon nicht mehr zu Paris. Erwar nur durchgereist, und hatte sogleich den Wegnach Amiens genommen. Dieser Ort schien ihm be-quem, um die Gemeinschaft mit den Ministern zuVer-vinS zu erleichtern und zu gleicher Zeit die Grenzplätzebesehen, die Räumung derer, welche ihm durch denFrieden zurückgegeben werden sollten, befördern, undauf die Zukunft für ihre Sicherheit sorgen zu können.Das alles geschah in acht Tagen, und, als Hein- !rich wieder nach Paris kam, war der Friede unter-zeichnet. (42).

Der Tractat war äußerst einfach. Die Wieder-gabe aller Plätze, welche Spanien in Frankreich besaß,war beynahe der einzige wichtige Artikel. Ueber dasMarquisar Saluzzo wurde nichts darinn bestimmt.

Der König wollte um dieses Artikels willen den Frie-den nicht verfehlen. Die ganze Sache wurde für sowenig wichtig gehalten, daß er mit geringer Mühe sichdes ganzen MarquisatS bemächtigen könnte, hieß,wenn Savoyen sich weigerte ihm sein Recht zuzugeste-hen, da jetzt von Seiten Spaniens kein Hindernißmehr im Wege war; man nahm bloß den Pabst zumSchiedsrichter an. (4z) Dies war ein Fehler, den ^die Minister begiengen , und der dem König gleich nachdem Frieden einen andern Krieg zuzog, den man hät-te vermeiden können. UebrigenS schweige ich von allden Formalitäten, die unter den bevollmächtigten Ge-sandten gebräuchlich sind, (44) und überlasse es an-dern, die Feinheiten und Umwege zu loben, welche die

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