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Finanzsachen nicht sehr erfahren wäre, so wolle er dochauch seine Meinung vortragen, die er jedoch stets bereitwäre gegen eine bessere aufzugeben. Zugleich fienger anzu lesen, und erregte dadurch bey allen Anwesenden erstdie tiefste Aufmerksamkeit, und dann ein Erstaunen,welches sie unbeweglich und stumm machte. Heinrichwartete dieses Stillschweigen einige Minuten ab, unddann erklärte er, er nähme es für eine allgemeine Ein»willigung. Er setzte hinzu, da er nicht alle riefe Mit-tel auf einmal anwenden wollte, so würde er mir demAnleihen von 1,200,000 Livreö den Anfang machen.Zugleich ermahnte er die Großen und Reichen, vonselbst das gegenwärtige Bedürfnis) sich angelegen seynzu lassen, und auf sein königliches Wort zu rechnen,daß sie das Kapital in zwey Jahren wieder erhaltensollten, ohne etwas an den Zinsen zu vk'rliehren. —Alsdann sollten in der Drdnurg die 15 Sols auf dasSalz, die Ernennung der Triennal'ö, und die Unter-suchung gegen die, welche in den Finanzen Unterschleifgemacht hätten, folgen. Die ganze Sache wurde be-schlossen , und das Arret nach diesem Plan gemacht»Zn kurzer Zeit erhielt man zoo,ooo Thaler als frey-williges Darlehn. Die Ernennung der Triennalsbrachte 1,200,000 ein, und eben so viel zog man vonden Finanzpächtern, wozu die Schatzmeister vonFrankreich gerechnet wurden, welche jedoch sich selbsttapirten.
Der Finanz Rath , welcher im Besitz war, indem Elend des Volks seine Freude zu finden , tröstetesich bald über diese neuen Subsidien, wenn sie nurdurch seine Hände giengen. Sie legten dem Aufsatzdes Königs die größten LobenSerhebungen bey,, undstellten ihm zugleich vor, der Erfolg hinge davon ab,daß man keute von großer Erfahrung dabey gebrauchte,
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