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[3] (1792) (1792)
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XIV
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XIV Fortgesetzte UebersichL

Lie Gefühle der Menschlichkeit sonst so gerne ver-stummen, die Pflicht der Ehre war, beweist dieBehandlung,, welche er dem Prinzen von Conde,-fernem Gefangenen, nach der Schlacht bey Dreuxwiderfahren ließ. Mit nicht geringem Erstaunensah marr diese zwei) erbitterten Gegner, so viele Jahrelang geschäftig, sich zu vertilgen, durch so viele er-littnen Beleidigungen zur Rache, so vtt-le ausge-übre Feindseligkeiten zum Mißtrauen gereiht-an Einer Tafel vertraulich zusammen speisen, und,nach der Sitte jener Zeit, in demselbigen Betteschlafen.

Der Tod ihres Anführers hemmte schnell dieThätigkeit der katholischen Partey, und erleichter-te Katharinens Bemühungen, die Ruhe wiederherzustellen. Frankreichs immer zunehmendesElend erregte dringende Wünsche nach Frieden,wozu dre Gefangenschaft der beiden Oberhäupter,Conde und Mvntmorency, gegründete Hofnungmachten. Beide gleich ungeduldig nach Freiheit,von der Königrnn Mutter unablässig zur Versöh-nung gemahnt, vereinigten sich endlich in demVergleiche von Amboise 156z, worinn dasEdikt des Jenners mit wenigen Ausnahmen be-stärigt, den Reformimn die öffentliche Religions-übung in denjenigen Städten, welche sie zur Zeitin B.esitz hatten, zugestanden, auf dem Lande hin--^ , segen