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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
302
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fangen sollten. Und je weiter sie vorwärts kamen, de.sro mehr nahm ihre Verwirrung zu. Sie fandenNiemanden, der sich mir der neuen Auflage abgebenwollte. Zu den andern Pachtungen fanden sich Lieb-haber, aber mit so verringerten Geboten, daß die«rhe völlig bestürzt werden mußten. Und zum größte»Unglück durfte die Sache gar nicht weiter aufgeschobenwerden. Alle, die von dem Staat besoldet wurden,kamen ihnen auf den Hals, und sprachen nur vonMillionen mit Leuten, die noch nicht den ersten Hellerharren. Verdruß, und Aerger störten bald die Einig,keir des neuen Raths, und Streitigkeiten mit gegen-seittgen Vorwürfen der Uebereilung und der Umrissen.Heit traten an ihre Stelle.

Nach einigen Wochen kam es so weit, baß herVernunftrach nichts vernünftiges mehr zu chun wußte.Man wendete sich daher an d' Jncarville und an mich,und ^ersuchte uns, wenigstens Einmal wöchentlich in ih.re Versammlungen zu kommen, und hier dieselben An-schlüge zu geben, nach welchen nran den Aiitheil desKönigs mit jedem Tage zunehmen und blühender wer-den sah. Ick entschuldigte mich mir meiner Bedie-nung, die meine ganze Zeit wegnähme. Man wendetesich nun an den König, der nach seiner gewöhnlichenSuchest wollte, daß ich hingchen sollte i ich vergaßaber doch dabey nicht, was der Vorrheil seines Dien,sieS von mir forderte. Ich beklagte den Zustand derAngelegenheiten des Kollegiums, fand zu nichts einenAusweg, und machte nur die Schwierigkeiten geltend.Mit einem Wort, eS waren kaum drei) Monate ver-gangen, so befanden sich diese g schickten Leute am Endeihres Scharfsinns; sie erlagen unter ihrer Last, undLaten den König, sie ihnen abzunepmcu. Heinrichdem, wie ich glaube, die neue Qrdnung, bey der er sichsehr wohl befand, zugesallen ansteng, ermähnte se,

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