Dies sind die Grundigen, auf welche man leichtdas gegenseitige Gluck der Völker und derer, die sie be-herrschen, bauen könnte, wenn heyde Theile bey der.allgemeinen Versammlungen der.. Nation von diesenMaximen beseelt wären. Aber n, dieser Vorausse-tzung würde die Zusammenberusung der Stände nochunnützer seyn , weil man nur in dem Falle eines Miß-verständniffes zwischen dem Haupt und den Gliedernseine Zuflucht dazu nimmt. Man kann hieraus denSchluß ziehen, daß, so sehr die Generalversammlungder Staaten, wegen des Gegenstandes, den man ih-nen giebt, und der Form, die man dabey beobachtet,ein vergebliches Hülssmitrel sind, man sie doch zur Un-terhaltung der Zucht und der guten Sitten mit gro-ßem Nutzen veranstalten könnte. Nur muß der Fürst,alsdann wirklich das Haupt aller vereinigten Glieder,dabey blos die Absicht haben, sich im Angesicht desganzen Königreichs von denen, die die Aemcer desStaats bisher verwaltet haben, Rechenschaft ablegenzu lasten ; mit Unterscheidung und Weisheit diejenigen,mit welchen er sie wieder besetzen will, zu wählen ; undsie durch seine Reden, und durch eine öffentliche Aus«kheilung des Lobes und des Tadels, der Belohnungenund der Strafen anzuftuern, sich des allgemeinen Ver-trauens würdig zu machen.
In der Erwartung des zur Eröfnung der Ver-sammlung des Notablen bestimmten Tages machte derKönig eine Reise nach Argues, Dieppe, Caudebec,um die Orte, wo so viel merkwürdige Begebenheitenyorgegangen waren, wieder zu sehen. Ich war dabeysein beständiger Begleiter.
Er kam nach Rouen zurück, und ervfnete dieVersammlung mit einer Rede,. die die ganze Würdeeines großen Fürsten und zugleich eine Aufrichtigkeitzeigte, welche sonst die Fürsten nicht kennen. Er er-klärte