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te, was man davon erwartete, hervor gebracht hat.Dazu würde erfordert werden, daß die Glieder dersel-ben gleiche Kenntniße von der guten und wahren Staatskunst besäßen, oder daß wenigstens Unwissenheit undBosheit vor diesen wenigen Rechsschaffnen und Aufge-klärten schwiegen. Zum Unglück aber kann man un-ter der Menge aufjeden Weisen eine ungeheure An-zahl Narren rechnen, und Einbildung von sich selbstist noch dazu die erste Eigenschaft der Narrheit. Mehrals sonst irgendwo , trist es hier ein, daß große Tu-genden nicht Ehrfurcht und Nacheiferung, sondern nurHaß und Neid erwecken.
Ist obendrein der Fürst, welcher die Versammluntzhält, mächtig und von seiner Gewalt eingenommen/ sowird er sie bald zum Stillschweigen zu bringen j oderihre Entwürfe unnütz zu machen wisse;.. Ist er schwachund kennt er die Rechte seines Standes nicht, so wirddie Ungezühmkheit hier den kürzesten Weg nehmen, umdas Land in all das Unglück zu stürzen, welches eineFolge der Herabsetzung der monarchischen Gewalt ist,Es würde also nothwendig seyn, daß sowohl der Souve«rain, als die Unterchanen, gleich gut von ihren Rech-ten und ihren gegenseitigen Verbindungen unterrichtetwären. Das erste Gesetz für den Fürsten ist, sie allezu beobachten. Er selbst har zwey Oberherrn, Gottund das Gesetz. Gerechtigkeit muß auf seinem Thro-ne den Vorsitz haben, Güte die vesteste'Stütze'dessel-ben seyn. Gott ist der wahre Besitzer aller Königreiche,die Könige sind nur die Verwalter derselben, sie müssestdaher durch ihm ähnliche Eigenschaften und'Vollkom-menheiten den Völkern denjenigen darstelleii',^'dessenPlatz sie einnehmen. Nie aber werdest sie seind Herr-schaft nachahmen, wenn sie nicht als Väter herrschen:Es giebc in den erblichen Monarchischen Staaten einestIrrthum, den man auch erblich nennen möchte : den
nehmlich: