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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
233
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1596 .

Achtes Buch.

^^erschiedne Gründe bewogen dewKönig, eineso schwere Belagerung als die von la Fere zuunternehmen. Die Feinde hatten nach jenen glück«lichen Unternehmungen ihre Truppen ausgebreitet, ecwollte die Seinigen, die sich nun endlich versammlethatten, nicht ganz ungebraucht lassen, auch war esnöthig den Einwohnern von Picardie wieder Muthzu geben, die durch eine solche Reihe von UnglückSfäl«len beynahe wankend gemacht waren. Mir wäre esam liebsten gewesen, wenn ich wahrend dieser Belage-rung hätte bey dem König bleiben können, dessen Scho-nung meiner Person mir gar nicht anstund; aber ichdurfte den Auftrag, der mich in Paris festhalcen sollte,nicht auöschlagen, und um mir ihn zu versüßen ver-sicherte mich Heinrich, es werde vorS Erste noch langenichts wichtiges vor la Fere geschehn, und ich könnteja zu Zeiten eine Reise dahin machen. Ich bin auchwirklich zwey oder dreimal dort gewesen, aber ich warimmer kaum angekommen, so zwang mich auch dieNochwendigkeit, für den Unterhalt der Truppen zusorgen, schnell wieder zur Rückreise. Mein Trost ist,das; ich mich doch schmeicheln darf, ein wenig zu demglücklichen Erfolg beygetragen zu haben, weil durchmeine Sorge nie in der Armee an etwas Mangel ge-wesen ist. Die Belagerung dauerte sechs Monathe;es ist die längste, die Heinrich gemacht hat. Aber die-ser Ort hatte auch, außer seinen vortrestichen Vestungs«werken, noch eine sehr zahlreiche Besatzung, welche auslauter auserlesnen Truppen bestand, und von zwey sehr

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