gen; er hatte blos Sr. Majestät gebeten, nichts zuglauben, was ich wieder ihn sagen würde, weil icheinen alten Haß gegen ihn hätte. Der König lachtevon ganzem Herzen über diese Geschichte. Ich ließnachher BoiS-Rosc zu mir kommen; er glaubte allesverkehren, weil er das Unglück hatte, an mich gewiesenzu werden. Ich genoß einige Zeit das Schauspiel sei-nes Verdrußeö und seiner Verwirrung, dann aber mach-i re ich ihnen auf eine Art ein Ende, über die er nochmehr erstaunte. Durch den Eifer, womit ich mich füeihn verwendete, brachte ich ihm ein Gehalt von 12,00sLivres, eine Kompagnie mit Besoldung und 2,000Thaier baar Geld zu Wege. Auf so viel hatte er sichnicht Rechnung gemacht, aber, diese Zänkerei) abge-rechnet, hielt ich ihn für einen sehr tapfern Offizier.In der Folge verband ich ihn mir noch näher und hieltihn der General-Lieutenants Stelle über die Artilleriein der Normandie würdig, als mich der König zumGeneral-Feldzeugmeister gemacht hatte,
Ich hatte diesem von Allem, was mir zuRoue»begegnet war, nichts verschwiegen, als das Geschenkdes Schenktischeö von vergoldetem Silber. Er er-staunte als er eines Morgens Träger mit Silberge-schirr in sein Zimmer kommen sah. Ich sagte ihm. daeö mir unmöglich gewesen wäre, die Bürger von Rouenabzuhalten, mir dieß Geschenk zu machen, so brachesich eö ihm, als eine Sache, die ihm gehörte; weil ichein feierliches Gelübd gethan hätte, nie unter diesemVorwand etwas von Einem seiner Unrerthanen anzu»^ nehmen, so lange ich in seinen Diensten stünde.
Ich bin der Welt Rechenschaft schuldig von demGefühl, welches mich zu dieser Aufführung bewog.Dessen hin ich schon voraus überzeugt, daß man esnicht für einen geschickten Kunstgriff haften wird, umN. Nenkwürdigk. U. S. 3 mik