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den Kredit irgend eines Gouverneurs, der,Sr. Maje-stät bekannt wäre, stützen zu können, war er einen Au-genblick nach mir nach LouvierS gekommen, Um duRollet um ein'Empfehlungsschreiben zu bitten. Ertrat in demselben Gasihofe ab, Und man erzählte ihmgleich, daß so eben ein Herr angekommen wäre, der,nach seinem Gefolge, Uttd nach den Reden seiner Leu-te zu urtheilen, bey Hofe etwas bedeuten müsse. Mansagte meinen Name» nicht dazu, Und Bois-Rose',der mich noch zu Rouen glaubte, war weit entferntihn zu machen. Er besann sich aber nicht lange, lie-ber diesen Herrn als du Rollet um seinen Schutz an-zusprechen , kam zu mir herein und sagte mir seinenNamen und daß er große Ursache hätte, über einenHerrn vom Hose, welcher der Herr von Roßny hieße,sich zU luHchweren, weil dieser die Gunst seines HerrNmißbrauchte, und nicht nur ihn , der init mir spräche,sondern auch den Herzog von Mompensier Und denMarschall von Byron, seinem alten Freunde, den Ad-miral von Villars aufgeopfert hätte. Er erklärte mirdarauf seine Forderungen, und das alles mit einer solebhaften und leidenschaftlichen Art, und mit so vielDrohungen und Flüchen gegen diesen Herrn von Roß-Ny, daß ich die Rolle/ die ich dabey spielte, äußerstlächerlich fand.
Nachdem er alle sein Feuer ausgeworfen hatte/nahm ich das Wort, und sagte ihm, ich wäre Mit derSache wovon er spräche, bekannt genug um ihn ver-sichern zu.können, daß der Herr von Roßny nicht ge-wagt haben würde das geringste ohne ausdrücklichenBefehl des Königs zu thun, und daß Sr. Majestäternstlich darauf dächte, ihm eine Belohnung zu geben,mir der er zufri-den sepn würde. Ich hielt es nichtfür aschig die Höflichkeit so weit zu treiben, daß ich
ihm