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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
103
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-«ns, der die Ruhe und den Handel wieder Herstellenwürde, ließ es alle Augenblicke ein freudengesckrey aus-stoßen so wie ich vorbei) kam. Villars hatte den schön-sten Gasihof in Rouen in Stand setzen lasten, mich mitmeinem Gefolge, das aus 12 bis 15 Edelleuten be-stand, aufzunehmen, und die nöthigen Befehle gegeben,Laß wir prächtig bewirrhet würden, sa Font dem er^ aufgetragen harre mich zu empfangen, erwartete mich,um mich dahin zu begleiten. Er sann darauf, seinemHerrn noch zu übercreffen. Den Abend gab er mirMusik und ein Schaulprel von Springern und Becher«spielern, die durchaus weder Geld noch Geschenke an-nehmen wollten/ Ich schickre du Perat ab, um inmeinem Namen den Admiral, die Frau von Simiersund den Abt von Tiron , der an dieser ganzen Sachegroßen Antheil harre, zu begrüßen. Sie- erwiederrcnsogleich meine Höflichkeit durch den Herrn von Perdriel,und ließen mir sagen,'daß wenn ich diesen Tag würdeauSgenchet haben, so wollte man Morgen von derHauptsache reden. Dieß verhinderte nicht, daß der Abtnoch den Abend mich ohne Umstände besuchte, und inseinem ganzen Betragen bey dieser Gelegenheit herrschteeine Redlichkeit und eine Aufrichtigkeit, die bey solchenUmstanden nicht sehr gewöhnlich sind.

Aus seinen Reden erfuhr ich, daß nur wenig da-ran gefehlt hätte, daß Villars auf immer für den Königverlohren gewesen wäre. Vor kurzem waz zu Rouenein Spanischer Abgeschickter, mit Namen Dom Si-mon Antonio, und ein gewisser la Chapelle Martkauvon dem Herzog von Mayenne angekommen, weichedem Gouverneur die schönsten Anerbietungen gethanhatten. Außerdem erhielt er noch? täglich Briefesvonden Katholiken, und selbst von denen, die auf des Kö-nigs Seite waren, welche ihm alles verdächtig zuG 4 machen