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Der König, der von dieser Schrift keinen andernGebrauch machen wollte, als sich diejenigen , die ihm«Etz dienten, noch fester zu verbinden, gab dem President
l> liiw Zeannin eine sehr kurze und trockne Antwort. Sie
Kch, war aus dem Lager vor Caudebec datirt, und es wird
eii,^ weiter nicht nöthig seyn, den Inhalt derselben anzu-führen.
2 Bürgerkriege, hauptsächlich die, wo-die Religion
W, hwein gemischt wird, verbreiten eine Art von ungeregel.
rer Freiheit und von Unverschämtheit, die bey jeder an,^ derN Gelegenheit Erstaunen erregen würden. Zeannin,
- den es verdroß, daß man seinen Vergleich lächerlich
' genannt hatte, antwortete schriftlich, und wendete sich
^ . . an den König selbst. Er müsse, sagte er, über den
Ton, den man gegen ihn annähme, sich sehr wundern.
. - Wenn Man seinen Entwurf recht untersuchte, so würde
^ ^ man finden, daß darin für die Ligue noch lange nicht
. ^ genug gesorgt! wäre. Die einzige Furcht, die er bey derVerfassung desselben gehabt hätte, wäre gewesen, daßsi e ihn nicht gut heißen würde, besonders der Herzog", von Nemours, der anstatt einer Statthalterschaft sich^ mit der Bewilligung Spaniens schon ein Fürstenkhumi„ LionnoiS errichtet hätte, und noch mehr der Herzogvon Mayenne, dessen Vortheile darin ziemlich vernach.läßigt wären. — Zst IeanninS Mäßigung nicht in derE That zu bewundern ? — Er glaube darin die Vortheile>' ^ des Königs sehr gut in Acht genommen zu haben , da
siE er gar nicht davon geredet hätte, daß Heinrich, um für
die sichre Ausführung seines Worcs zu bürgen, der-D«' Ligue Städce einräumen sollte. — Als ob die, welcheM man den- Statthaltern gab, nicht diesen Zweck schon er-B füllt hätten s — Er habe, blos dem König zu gefallen,die Frage wegen der Erblichkeit der Statthalterschaftenzu vermeiden gewußt. — Das ist wahr; aber was, N. Denkwürdigk. II. B. D konn«