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und sagte so viel böses von ihnen, daß ich jezt ganzdas Gegentheil denken, und glauben mußte, sein Haßmache, daß er sie falsch beschuldige. Der Kardinals»Hut und das Bißthum chaten ihre Wirkung, Belloza«rie stellte sich nun wirklich, für den König allen den Ei»fer zu fühlen den ich ihm vorher angedichtet hatte.Es war nicht seine Schuld, wenn ich nicht glaubte, erhabe sich immer den heftigen Entschließungen der Ka-tholiken widersetzc, deren Zweck und ihre ganze Jntri-gue ich beyläusig von ihm erfuhr. Ich schmeicheltemir einige Zeit, diesen Menschen für den König gewon-nen zu haben; aber Betrüger kommen bald zu ihremCharakter zurück. Kaum hatte er mir seine Versiche-rung gegeben, so lief er hin, um dem Kardinal vonBourbon und nachher Villeroy und Ieannin das Ge-gentheil zu versichern, denen er zugleich die ganze Un-terredung, die er mit mir gehabt hatte, von einem Endebis zum andern erzählte. Wenn ihm seine Verräthe-rey durch den höhern Grad von Gunst, den sie ihm ver«schäfte, Vortheil brachte, so fand ich aus der andernSeite, daß dem König vielleicht dadurch besser gedientwurde, als wenn Bellozane verschwiegen gewesen wäre.Außerdem, daß ich dadurch Mittel gefunden hatte, die-sen Herren von der Neigung des Königs, ihre Religionanzunehmen, einen Wink zu geben, welches sie im Her-zen ihm näher brachte, besonders den Kardinal, derdie Religion noch mehr als die Krone liebte, so hatteBellozanens Plauderhaftigkeit noch eine andre Wir-kung, daß nehmlich die Begierde bey ihnen erregt wur-de, einer den andern in Erlangung der Gnade desKönigs auözustechen. Ich verzieh daher dem Abtseine Falschheit sehr gern, und zog in Rücksicht auf dieDuretS noch einen dritten Vortheil daraus.
Diese, da sie sahen, daß Bellozane durch die Ge-heimnisse, die er seinen Gönnern entdeckt hatte, in der
Gunst