welche der Reg. Heinrichs IV. rc. xxxr
'Schrecken und Verwirrung hatten sich gleichauf die erste Nachricht von dem Einzug des Her-zogs in Paris der Regentin, bemächtigt; Ln seinersteigenden Gewalt sah sie den Umsturz der ihrigenvoraus. Das Gleichgewicht der Faklionen, wo-durch allein sie bisher geherrscht hatte, war zer-stört, mid nur ihr offenbarer Beytritt konnte diereformierte Partey in den Stand setzen, es wie-der herzustellen. Die Furcht, unter die Tyran-nei) der Gulsen und ihres Anhangs zu gerathm,Furcht für das Leben des Königs, für ihr eigenesLeben siegte über jede Bedenklichkeit. Jetzt unbe-sorgt vor dem sonst so gefürchteten Ehrgcitz derProtestantischen Häupter suchte sie sich nur vordem Ehrgcitz der Guben in Sicherheit zu setzen.Die Macht der Protestanten, welche allein ihrdiese Sicherheit verschaffen konnte, bot sich ihrerersten Bestürzung dar; vor der drohenden Gefahrmußte jetzt jede andere Rücksicht schweigen. Be.reitwillig nahm sie den Beystand an, der ihr vondieser Partey angebvten wurde / und der Prinzvon Conde ward, welche Folgen auch dieserSchritt haben mochte, aufs dringendste auftgefordert, Sohn und Mutter zu vertheidigcn.Zugleich flüchtete sie sich , um von ihren Gegner»nicht überfallen zu werden, mit dem Könige nachMelün und öon da nach Fontainebleau, welcheVorsicht aber die Schnelligkeit der Triumvirnvereitelte. Sogleich