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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
257
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Hann. Robert hatte von seinen drey Gemahlinnen nur Töch-ter. Johann ist der jüngere Bruder, von dem der Verfas-ser hier spricht; er war Herr von Locrcs und Aurreche. Mat-khaeus, ein andrer von seinen Vorfahren, hinterließ auchnur drey Töchter.

Johann von Bethüne, Baron von Baye. Seine Ge-mahlin war Anne von Mclun, Erbin von Roßny, die Toch-ter Huqo'S von Melun, Vikomte von Genr, und Johannesvon Horn. Nach ihrem Tode verheirarhete er sich wiedermit Johanna du Pr/, einem bloßen Fräulein ohne Titel.Er verkaufte die Herrschaften Hauts-BoiS-d' Avraincourt,Novion, Caumartin, Baye, Banay, Talur, Loches, Villere-uard, Chatillon, Broucy, u. s. w. Man sehe du Chesne.

r 6 .

Franz von Bethüne, Baron von Roßny hatte sechsSöhne, aber der Verfasser rechnet seine beiden Brüder Jo-hann und Karl nicht mit, weil sie jung starben. Die vierandern waren Ludwig, Maximilian, Salxmon und Philip.

17.

Ludwig; er ersoff, da er 20 Jahre alt war, in einemreissenden Strohme

18.

Voltaire sagt: daö Haus Bourbon wurde von Lud-wig IX. bis auf Heinrich den gten so sehr vernachläßigt undwar so arm geworden, daß der berühmte Prinz von Cond/,der Bruder des Königs Anton von Navarra, nur 600 LivreSEinkünfte von seinen väterlichen Erbgütern hatte.DieseMorte könnten zu Jrthümern Anlaß geben, wenn man ihnennicht dasZeugniß eines wohl unterrichteten Schriftstellers andieSelte setzte. Matthicu, Hill: äelcleuri. IV. t. 2. p. 1.2.versichert uns, daß die unbeweglichen Güter des HausesBourbon damals allein über 800,x>oo Livres jährlich einbrach-te,1; welches für jenes Zeitalter ein reiches Erbtheil heißenkonnte. Es ist aber auch wahr, daß es seine alten Stamm-güter, und die Güter des Hauses Moncade seines mütter-lichen UrsprunaS alle veräußert hatte, umdieVikomt/von Narbonne zu kaufen. Seine reichen «nd ansehnlichenL 7 . Denkwürdigk- I. 2 ). R Ver--

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