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welcher ihm berichtete, daß Villars an der Spike vonsoo Pikeinern und z — 400 Reitern Key Nacht einenwütenden Ausfall gegen Dm netal gethan,die DeutschenFusvölker niedergehauen habe, bis in das Quartier desKönigs gedrungen sey, und dort 6 Kanonen und denganzen Porrach von Pulver weggenommen habe. Da-mit noch nicht zufrieden habe er sich nunmehr gegen dieLaufgräben gewendet, diese im Rücken angegriffen, z—-400 Mann daselbst in die Pfanne gehauen, die übrigenaber in die Flucht geschlagen, und sey nicht ehe zurückgegangen, als bis er die Belagerer aus allen ihren Wer«ken verjagt, und diese gänzlich zerstöhrt hätte.
Diese traurige Nachricht rüste den König schnellnach Rouen zurück. Hier überzeugte er sich, daß dasganze Uebel bloS durch den Fehler des Marschalls vonBiron entstanden sey; aber ob er es gleich unwieder-bringlich schätzte, und gegen diesen General deswegen sehraufgebracht war, so hütete er sich doch sehr, dieß imgeringsten merken zu lassen. Der natürliche Haß derKatholiken von seiner Partey gegen die Protestantenhatte diese Gelegenheit ergriffen, den Marschall zu be-schimpfen, den sie, nächst dem Könige für die vornehm-ste Stütze der Hugenotten hielten. Sie sagten ganzlaut, der Himmel würde nie Heinrichs Sache begünsti-gen, so lange er der Ketzerey anhienge; eine sehr ver-nünftige Behauptung, besonders nach allen dem Glück,welches bisher seine Unternehmungen gekrönt hatte.Sie setzten sich selbst dem göttlichen Fluch aus, fügtensie hinzu, indem sie mit diesem verworfnen Haufen Ge-meinschaft hielten. So fochten sie ihren blinden Eiferan, und waren gar so weit gegangen, daß sie sich vor»nahmen, alle Hugenotten, die ohne Unterschied mit denKatholiken begraben waren, wieder auszugraben , undihre Leichname den Raubvögeln zur Beute hinzu werfen.
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