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Feinde er zu thun habe und wagte hinfort nicht mehr,seinen Vortrab von der Armee zu trennen. Erverdoppelte sein Mißtrauen so sehr, da er sähe, daßihn der König fast nicht aus dem Gesicht verlohr, daßdieß wahrscheinlich ihn hinderte, aus dem Gefecht KeyAumale allen den Nahen zu ziehen, den eö ihm haktebringen können. Diese ausserordentlich kühne Thar desKönigs verdient, daß man sich dabey aufhalte.
Einige Tage nach dem eben erzählten Vorfast,war der König, der dem Prinzen von Parma in einerweiten Entfernung immer zur Seite blieb, mit 6000Pferden bis Aumale vorgerückt. Givry, den er miteinigen Pferden aufKundschaft ausgeschickt hatte, brachtedie Nachricht, daß die feindliche Armee in bester Ordnungin der Eoene grade auf ihn zu käme, wahrscheinlich umihn zum Rückzug zu zwingen, und alsdann anzugreifen.Der König versammlete den Kriegsrath, und da er fand,daß er, wie er sich ausdrückte, zu stark und zu schwach wä-re, so ließ er sein ganzes Korps Kavallerie auf denWegen nach Ophy, Biangy und Neuf - Ehatel zurückgehen, und behielt blos 400 Reuter und 50s Büch-senschüßen zu Pferde bey sich. Mit diesen beschloß erin die Ebene vorzurücken, um genau den Zustand unddie Anzahl der Feinde zu beobachten, und, indem erum sie herumschwärmte, vielleicht eine Schwadron auf-zuheben oder nieder zu hauen.
Er ritt mit seinen 902 Pferden auf den Hügelnvon Aumale hin, und marschierte 2 Meilen, ohne et-was gewahr zu werden. Unterdeß war daö bisher sehrdunkle Wetter ausserordentlich Hel! geworden, und Gi-vry kam zum andernmal zurück, uin ihm genauen Be-scheid von allem, was er von den Feinden wußte, zu.bringen. Sie waren so nahe, daß man die Trompe-ten und Trommeln derselben hören konnte; Heinrich
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