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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
225
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gern ihren Anführer in seiner Gewalt gehabt hakte,schickte eiligst dem Herzog von Revers Befehl, so schnellals möglich nach Bully vorzurücken, sich des We-ges zu bemächtigen, auf welchen, wie er vermukhete,der Herzog von Gusse und die Flüchtlinge Zu der Haupt-armee zurückrehren würden, und sie alle zu Gefangenenzu machen. Mir befahl er, den Herzog von Reversmit 6o Pferden zu unterstützen. Ich gehorchte ungern,denn ich dachte wohl vorher, daß diese Sache, da siesolchen Händen anverkraut war, ein ihres Anfangs we-nig würdiges Ende nehmen würde.

Der Herzog von Revers war der langsamsteMensch unter der Sonne; er schickte erst voraus, umdie besten Wege auszusuchen, und marschirke dannim Schritt nach Bully zu, die Hände und die Nasein seinem Muff vergraben, und sew.e ganze Person wohleingepackt in einer Kutsche» Dießmal indessen wäre ihmsein großes Phlegma beynahe übel bekommen. Er hat-te sich so lange aufgehalten, daß der Prinz von Parma,der weit rascher war als er, Zell gewonnen hatte, einRegiment von i;Oo Mann nach Bully zu schicken,welche mit solcher Eil marschirten, daß sie mit demAnfang der Rächt dort anlangken. Die ausgehendeSonne deö folgenden Tages fand endlich den Herzogvon Revers auf der Höhe des Berges, an dessen FußeBully liegt, umgeben von einer Menge Trupps, dieer aus übergroßer Vorsicht gegen einen fliehenden Feindheute noch verdoppelt hatte. Die ersten, 50 Manustark, marschirten 2 bis zvoo Schrine voraus, undros Mann dicht vor seinem WEN» Unglücklicherweise hatte er aber mit aller seiner Vorsicht vergessen,sich dieses Weges zu versichern, und selbst Nur eineneinzigen Soldaten dahin zu stellen, um die Gegend zubeobachten. Er stenq an ganz gemächlich den HügelN. Denktoürdjgk. s. B. P her«