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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
223
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in Bewegung zu sehen. Er überließ dem Marschallvon Biron die Fortsetzung der Belagerung, und nahmihm nur 7. bis 8,ooo Pferde weg. Diese bestandenaus Z 4,O0O Französischen, eben so viel deutschenReitern, und 1,000 Büchsenschüßen zu Pferde; an derSpitze dieser Truppen brach er von Darnekal auf, undmarschirte nach der Somme zu. Den ersten Tag kamer durch Boißiere und Neuf-Chatel; den zweiten durchBlangy, LondiniereS, Longueville, Senerpon und Ga-macheö; am dritten rückte er mit einem abgesondertenHaufen bis Folleville vor, und ließ daöHauptkorps un-ter der Anführung des Herzogs von Neverö.

Wir trafen auf einen starken Trupp, unter denHerren von Roßne, Balagny, Vitry, dem Baron dela Chatre, Saint-Pol, la Mothe rmd andern, diewahrscheinlich in derselben Absicht, als wir, vorwärtsgegangen waren, nehmlich um die Stellung und dieStarke des Feindes zu beobachten. Der König schick-te den Baron von Biron und die Herren von Lavardin,Givry, Saint-Geran, Marivaut, Chanlivaut, la Eu-rer', Arambures und noch einige ab, um sie anzugreif-fen; sie wurden aber zurück getrieben und übel zuge-richtet, ein Theil wurde zur Erde geworfen, unter die-sen war Lavardin. Heinrich eilte mit §00 Pferdenihnen zu Hülfe, und weil er glaubte, daß dieser kleineAngriff vielleicht ein ernsthafters Gefecht, wenigstensunter der Reiterey, nach sich ziehen könnte, so schickteer dem Herzog von Neverö Befehl, zu eilen. Aberder Prinz von Parma, der ganz entgegengesetzte Ab-sichten hatte, hielt seine Schwadronen zurück, die vonselbst umgekehrt waren, da sie die unsrigen hatten vor-rücken sehen. Da der König jezt keine Wahrscheinlich-keit mehr sah, mitten zwischen ihren Bataillons etwasgegen sie unternehmen zu können, und der Tag sich auch