und'sagten laut, er habe nichts von ihnen zu erwarten,so lange er noch von einer andern Religion sey als sie»Um über so manche Ursachen des Kummers undder Unruhe sein Herz gegen mick auszugießen, hatte
de, ihre Gesinnungen zu verbergen. Er sagte mir, er
HM „zu ihrem König machen wollen." Dieser Ungehorsam,M. setzte er hinzu, sey ein Uebel, wogegen es kein Mittelgebe, und worüber er die Augen zuschließen müßte.kV Er ließ mich in dem Augenblick, da er mit mir redete,die Herren von Revers, Longueville, la Guiche, O undChateauvieux bemerken, welche, eifersüchtig, daß er sichD ^ so vertraulich mit einem Hugenotten unterhielt, uns
Kß boshaft aus einem Winkel des Saals beobachteten, wo
sie unaufhörlich mit einander flüsterten. Wir müßtenrN uns deswegen trennen, sagte er, und er würde sich ge-
Nt nöthigt sehen ihnen zu sagen, unsre Unterredung habe
^ blos von einer Unterhandlung mit dem Marquis von
Villarö gehandelt, wovon er in der Thal mir jezt gleich^ auch die Idee mitgetheilt hatte.
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Nichts hatte vorteilhafter für ihn seyn können,als die Belagerung von Rouen durch einen Vergleichmit Villars zu endigen, wodurch er ihn der Ugue ent-rissen und auf seine Seite gezogen hatte. Des Königseifrigster Wunsch war es, weniger noch wegen der Ehre
ich er eben jezt mit mir reden wollen. Ich konnte ihm
^ aber nichts sagen, was er nicht eben so gut schon wußte
Uchlj als ich, so wenig Mühe gaben sich seine häuslichen Fein-
de, ihre Gesinnungen zu verbergen. Er sagte mir, erHm merkte seit einiger Zeit, daß ihm noch ein weit größeres
«irr Unglück drohete: alle Katholiken in seiner Armee wür-
Ä den ihn verlassen. „Dieß würde," so waren feine eignen
Worte, „den Untergang des Staats und des Hauses" ,,Bourbon nach sich ziehen, denn wenn sie einmal zu
chi» „einem so öffentlichen Bruch mit ihm kämen, so wür-
M ,,den sie nachher keinen Prinzen aus dieser Familie mehr
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