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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
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von andern Orten entfernen mußt«, wo seine Gegen-wart eben auch nöthig war.Wegen eures Plagens,"schrieb er mir darüber,gehe ich nach Meulan. Stößtmir etwas unangenehmes darüber zu , so werde ich eseuch zeitlebens vorwerfen." Es war, wie mich dünkt,beynahe unmöglich, daß dieß nicht hakte geschehen sol-len, denn er hatte seine ganze Infanterie vor Honfieurzurück gelassen, und brachte nur so wenige Mannschaftmit, daß er unmöglich der ganzen Armee, die vor Meu-lan lag, und die über ihn herfallen mußte, sobald sieerfuhr, daß er in so schlechter Begleitung gekommenwäre, hatte wiederstehen können.

Ich nahm mir die Freiheit, ihm dieses vorzustel-l^n. In der That war er auch kaum von Verneuilin Perche nach Jvry abgegangen, so sah ich beym re-kognosziren die ganze Armee der Ligue, die, ohne Zwei-fel von seinem Marsch unterrichtet, grade auf ihn loßkam. Er mußte nun umkehren, und nach Verneuil zu-rück eilen. Es war nicht seine Art, von seinen Fein-den zu weichen, auch that er es nicht ohne den größtenVerdruß. Er beschuldigte mich in der ersten Anwand-lung seines Zorns, ihm diesen Schimpf zugezogen undseinen Ruf auf das Spiel gesehr zu haben, um meineGüter vor der Plünderung zu schützen. Es war mirleicht, mich zu rechtfertigen, und da er die Wichtigkeiteines Platzes wie Meulan eiirsah, so befahl er seinerArmee zu lhm zu stoßen, welches denn auch die gehoffteWirkung harte« So bald die Feinde sie sahen, zogensie ihr Geschütz über den Fluß zurück, und ohne die Be-lagerung ganz auszuheben, setzten sie sie doch nur schläf-rig fort, und suchten hauptsächlich nur sich vor einemUeberfall zu sichern.

Da ich dieß dem König hinterbrachke, entschloß ecsich, seinen Marsch zu beschleunigen, um jeden Zufall,

der