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Ser König von Navarra mit meinem Namen auSfüllte^und mich unverzüglich abreisen ließ.
Ich gieng nach Saint - Maur, wo der Hof sichdamals aufhielt, und trat bey Villeroy ab, mit welchemich zu Mittag speisete, und auch den Rest des Tagesbey ihm zubrachte. Am folgenden Tage stellte er michdem Könige vor. Ich werde nie die Stellung dieses.Fürsten, und den sonderbaren Aufzug, in welchem ichihn in. seinem Kabinette fand, vergessen. Er hatte dmDegen an der Seite, einen Kapuzmantel auf seinenSchultern, und auf dem Kopfe ein kleines Baret. Anseinem Halse hieng an einem breiten Bande ein Korbvoll kleiner Hunde, und er hielt sich so unbeweglich steif,daß, indem er mit uns redete, er weder Kopf, nochHand, noch Fuß rührte. Er begann damit, daß erseinem ganzen Zorn gegen die Ligue Luft machte, undich schloß aus seiner Hitze, daß er irgend eine neue Be-leidigung von ihr müsse empfangen haben. Von seinerVereinigung mit dem König von Navarra redete er,als von einer Sache, deren Vortheile er einsähs, .aberaus einem Ueberbleibfel von Furcht setzte er stets hinzu,er hielte sie für unmöglich- so lange der König von Na-varra darauf bestünde, seine Religion nicht verändernzu wollen. Ich nahm das Wort, indem ich zu ihmsagte: Man würde vergebens diesen Ausweg meinemHerrn Vorschlägen, weil er seinem Gewissen zuwiderhandeln müsse, wenn er ihn einschlüge; daß aber, selbstwenn er auch fähig wäre, es zu thnn, dieses doch nicht:die Wirkung haben würde, die Seine Majestät davonerwartete, weil die Bewegungögründe der Ligue wederLiebe zum allgemeinen Besten noch zu der Religionwären. Die Folge einer so übereilten Handlung wür-de also blos seyn, daß der König von Navarra alle Un-terstützung, die er von den Reformieren hoffen dürfe,
ver-