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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
XLI
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lrv elche d. Reg. Heinrichs IV. re. xLi

bewirken/ aber im Wesentlichen ihres Entwurfsnichts verändern. Alles gieng ungehindert seinenGang, und nicht ihrer Wachsamkeit, nicht derVer-rätherey eines Mitverschwornen, dem bloßen Zufalldankten die Guisen ihre Errettung. Renaudie selbstbegieng die Unvorsichtigkeit einem Advokaten zuParis, mit Nahmen Avcnelles, seinem Freund, beydem er nwhnte, den ganzen Anschlag zu offenba-ren, und das furchtsame Gewissen dieses Mannesverstattete ihm nicht, ein so gefährliches Geheimnißbey sich zu behalten. Er entdeckte es einem Ge-heimschreiber des Herzogs von Gusse/der ihn ingrößter Eile nach Ambosse schaffen ließ, um dortseine Aussage vor dem Herzog zu wiederhohlen.So groß die Sorglosigkeit der Minister gewesen, sogroß war jetzt ihr Schrecken, ihr Mißtraun, ihreVerwirrung. Was sie umgab ward ihnen ver-dächtig. Bis in die Locher der Gefängnisse suchteman, um dem Komplott auf den Grund zu kom-men. Weil man nicht mit Unrecht voraussetzte,daß die Ehatillons um den Anschlag wüßten, so be-rief man sie unter einem schicklichen Vorwand nachAmbosse, in derHofnung, sie hier besser beobachtenzu können. Als man ihnen Ln Absicht der gegen-, wattigen Umstände ihr Gutachten abfoderte, be-dachte Coligny sich nicht, aufs heftigste gegen die-Minister zu reden und die Sache der Reformirtenaufs lebhafteste zu verfechten. Seine Vorstellun-gen/