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welche d. Reg. Heinrichs IV rc. xxxv
Reihe erliltncr Beleidigungen hatten seinen schlum-mernden Chrgcitz endlich aus einer trägen Sinn-lichkeit erweckt; die dringenden Aufforderungen derChatillons zwangen ihn das Lager der Wollustmit dem politischen und kriegerischen Schauplätzezu vertauschen. Das Haus Lhatillon stellte indiesem Zeitraum drey unvergleichliche Brüder auf,von denen der Aelteste, Admiral Coligny, der öffent-lichen Sache durch seinen Feldherrngeist, seineWeisheit, seinen ausdauernden Muth, der zweyte,Franz von Andelot, durch seinen Degen, der dritte,Kardinal von Chatillon, Bifchoff von Beauvaisdurch seine Geschicklichkeit in Unterhandlungen undseine Verschlagenheit diente. Eine seltne Harmonieder Gesinnungen vereinigte diese sich sonst so unglei-chen Karaktere zu einem furchtbaren Dreyblatt, unddieWürden welche sie bekleideten,die Verbindungen,in denen sie standen, die Achtung, welche ihr Näh-me zu erwecken gewohnt wgr, gaben der Unter-nehmung ein Gewicht, an deren Spitze sie traten.
Auf einem von den Schlössern des Prinzenvon Conde, an der Granze von Picardie, hieltendie Mißvergnügten eine geheime Versammlung, aufwelcher ausgemacht wurde, den König aus derMitte seiner Minister zu entführen und sich zugleichdieser lehtern todt oder lebendig zu bemächtigen.Soweit war es gekommen, daß man die Person des
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