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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
XXXII
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XXX n Gesch. ö. französ. Unruhen. ^

sie unter allen Völkern von seinem Könige am we-nigsten ertragen. Zwar ward es an einem einzi-gen Tage dadurch leer in Fontainebleau, aber zu-gleich wurde auch der Keim des Unmuchs in mehrals tausend Herzen nach allen Provinzen desKönig-reichs mit hinweg getragen.

Bey den Fortschritten', welche der Kalvinis- ^mus gegen das Ende von Heinrichs Regierung indem Königreich gethan hatte, war es von der größ-ten Wichtigkeit, welche Maaßregeln die neuen Mi-nister dagegen ergreifen würden. Aus Ueberzeu«gung sowohl als Interesse eifrige Anhänger desPabstes, vielleicht damals schon geneigt, sich beymDrang der Umstände auf Spanische Hülfe zustützen, zugleich von der Nothwendigkcit überzeugt,die zahlreichste und mächtigste Halste der Nationdurch einen wahren oder verstellten Glaubenäeiferzu gewinnen, konnten sie sich keinen Augenblick über !

die Parcey bedenken, welche unter diesen Umstän-standen zu ergreifen war. Heinrich II. hatte nochkurz vor seinem Ende den Untergang derKalvinistenbeschlossen, und man brauchte bloß der schon ange-fangnen Verfolgung den Lauf zu lassen, um diesesZiel zu erreichen. Sehr kurz also war die Frist,welche der Tod dieses Königs den Protestanten ver-gönnte. In feiner ganzen Wuth erwachte derVerfolgungsgeist wieder, und di? Lothringischen

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