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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
XV
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welche d. Reg. Heinrichs IV re. xv

die schreckliche Fackel des Fanatismus leuchtetTiefer als je stürzt dieser unglückliche Staat in sei-ne barbarische Wildheit zurück, das Opfer eineslangwierigen verderblichen Bürgerkriegs, den derEhrgeitz entflammt, und ein wüthender Religions-eifer zu einem allgemeinen Brande vergrößert.

So feurig auch das Interesse war, mit wel-chem die eine Hälfte Emopens die neuen Meinun-gen aufnahm und die andre dagegen kämpfte, soeine mächtige Triebfeder der Rcligionsfanatismusauch für sich selbst ist, so waren es doch großen-theils sehr weltliche Leidenschaften, weiche bey diesergroßen Begebenheit geschäftig waren, und größ-tentheils politische Umstände, welche den unterein-ander im Kampfe begriffenen Religionen zu Hülfekamen. In Deutschland, weiß man, begünstigteLuthern und seine Meinungen das Mißtrauen derStände gegen die wachsende Macht Oesterreichs,der Haß gegen Spanien und die Furcht vor demZnquisitionsgerichte vermehrte in den Niederlandenden Anhang der Protestanten. Gustav Wasa ver-tilgte in Schweden zugleich mit der alten Religioneine furchtbare Kabale, und auf dem Ruin ebendieser Kirche bevestigte die brittannische Elisabethihren noch wankenden Thron. Eine Reyhs schwach-köpfiger zum Theil minderjährigen Könige, eineschwankende Staatskunst , die Eifersucht und dern. Denkwürdig I. B. b Wett?