Auch seiner heiligen Person zu Ehren habe ichLas alles aufzeichnen lassen, vamit man aus demAllem klärlich sehen möge, daß kein Layc unserer Zeitso fromm gelebt hak wie Er, vom Anfang seiner Re-gierung an, bis an seinen Tod.
Bey seinem Abscheiden bin ich nicht gewesen;aber der Graf Almeon, der dabey gewesen und mirsehr gewogen war, hat mir von seinem schönen Endeerzählt, wie solches; am Schluß dieses Buchs be-schrieben ist.
Mich dünkt daher, man habe ihn nicht nachVerdienst geehrt, indem man ihn nicht unter die Zahlder Märtyrer versetzt hat. Verdient harte er dieseswegen der vielen Mühseligkeiten, die er aus der Kreutz-fahrt in die sechs Jahre, die ich um ihn war, erdul-det hatte; oder vielmehr schon deswegen, daß Er un-fern Herrn im Krcutzestode nachahmte; denn so wieGott am Kreutze starb, so starb Er auch, indem Erauf dem Zuge gegen Tunis mit dem Kreutze bezeich-net war.
Der zweyte Abschnitt soll uns von seinen hohenRitterkhatcn und von seinen Wagnissen erzählen.Die letzter« gingen so weit, daß Er, wie ich selbstgesehen habe, viermahl sein Leben aufs Spiel setzte,um nur seiner Leute zu schonen: wie davon weiter un-ten vorkommt. Das erstemahl, daß er sein Lebenwagte, war bey' unserer Ankunft bey Damictle.Sein ganzer Kriegsrath rieth ihm da, (wie mir er-zählt worden ist) im Schiffe zu bleiben, bis er sähe,was seine Ritterschaft, die ans Land stieg, ausrich-tcn würde. Man rieth ihm dieses aus dem Grunde,weil in dem Faste, daß Er ste begleitete, und Ermit seinen Leuten umkäme, alles verloren seyn würde;
da