XXXVI UmmIMl'stonfche Uebtt'stcht rc. r
Die halbentseelten Bürger zeigten sich dazu bereit,nur möchte man doch, hinzufügen, daß die Treuenicht darunter leiden sollte, welche sie dem Kaiserjchutdig waren; aber gerade Len. wollten die Mai-länder kränken. Jede Einschränkung ward vonihnen verworfen,, alle Beschwörungen der Unglück-lichen, daß man sie nicht zwingen möge, den Schwurzu verletzen, wodurch sie selbst mit Mailands Ein-willigung dem Kaiser gehuldigt hätten, alle ihre de-muthsvollen Wallfahrten nach der übermüthigenStadt, selbst die Bitten und Drohungen von zweipäpstlichen Legaten, welche durch diese. Gegend ka-men und sich fürLodi verwandten, waren fruchtlos..Voll Edelmuth weigerten sich die. armen Bürgerstandhaft, gegen ihren Herrn treulos zu handeln,selbst dann noch, da der stolze Feind eines Tages-in ihre Wohnungen kam, alles mit sich weg schlepp-te und ihnen unter den fürchterlichsten Drohungen.gebot, aus der Stadt zu entweichen. Als dieSonne nredersank, verließen alle Familien ihreHauser; doch hegten sie noch die süße Hoffnung,in dieselben zurückzukehren; sie verschlossen die Thü-ren und ließen ihre Hunde und Katzen zur Machedaheim. Die Kinder hingen am Halse und vonden Armen der wandernden Mütter oder ließen sicham Gewände derselben fortziehn; außer ihrem De-wimmer herrschte die Stille eineff Leichenzuges;pur wenn die gebeugte Schaar nach den Dächern
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