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Erste Abtheilung, Vierter Band (1795) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu den Zeiten Kaiser Friedrichs I : (Fortsetzung)]
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Universalhistorische' Übersicht re-

auf, dieser brauchte sie als Mittel für dieselbe,und darum verleitete Mer seinen König zu dem un-glücklichsten Kreuzzuge, unterdessen dieser die En-sernuns^esselben durch religiöse Schwärmerei) be-nutzte, um mit freyer Hand eine immer blühen-dere Schöpfung in Frankreich hervorzubringen.Es war ein herzerhebendes Schauspiel, als derausPalästina heimgekommene Ludwig sich entzückt inderselben umsah, und das Volk seinen Gruß anden Minister, Vater des Vaterlandes, einstim-mig wiederholte. Bernhard dagegen, welcherden glücklichsten Ausgang der heiligen Unterneh-mung geweissaget hatte, konnte sich vor den Ver-wünschungen der Nation nicht anders retten, alswenn er die Schuld des Unglücks den Sündender Kreuzfahrer beymaß, und sich mit Moses ver-glich, welcher trotz seinem Versprechen, die Israeli-ten in das gelobte Land zu führen, das sündigeVolk in der Wüste hatte sterben lassen.

An ihn hatte sich der Pabst Eugen der Drittegewandt, als die Nachricht, daß Edessa, die Vor-mauer von Jerusalem, in die Hände der Ungläu-bigen gefallen sey, in seiner Brust den Wunscherregt hatte, die Bewohner des Occidents zu einemneuen Kreuzzuge zu befeuern. In einer Versamm-lung der Geistlichkeit und des Adels zu Vezelai inBurgund hielt Bernhard von einem Gerüst auffreyem Felde eine Predigt, und die Wirkung der-selben