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»mV mit den Mailändern zu kämpfen hatte, die seineVölker in die Flucht schlugen und die Belagerten mitallen Nothwxndigkeiten versahen. Er verwandelte dieBelagerung in eine Arkade, aber mir eben so wenigemErfolg, und als er im nächsten Frühjahr die Belage-rung aufs neue eröffne», verbanden sich alle lcmbar-dischen Städte, Alexandria zu entsetzen. Ein Stillstandzwischen beiden Heeren verhinderte noch das Treffen, wel-ches eben geliefert werden sollte, und Friedrich suchtesich während desselben mit dem Pabst Alexander auözu-sühnen, und ihn von dem Interesse der Städte abzu-ziehen. Auch dieses mißlang ihm, weil der Pabst keineneinseitigen Vergleich mit dem Kaiser schließen wollte,ohne die Srädce daran Antheil nehmen zu lassen. Daßdie auscührisckcn Städte mit dem Pabst zusammcnhicl-ren, und der Pabst an den Städten eine mächtige Par-tei) fand - dieß war eine schlimme Concurrenz fürden Kaiser, die seine Sache inItalien zu Grund richte».
Nun erwartete er mir Sehnsucht die versprocheneVerstärkung aus Deutschland, und endlich erschienenauch frische HülsStruppcn in Como — aber in sicherstkleiner Anzahl, .weil derjenige auSblieb, auf den er,amMeisten gezählt hat», und der schon allein im Standegewesen wäre, seiner ganzen Verlegenhe-t abznhelfen,Heinrich der Löwe. Friedrich soll sich vor diesem Mach,tigen Fürsten, den er durch Zurückgabe BaiernS so sehrverpflichtet hak», zu den demüthigsten Bitten und so-gar zu einem FußfaA hcrabgclassen haben; aber Heimrich. mit dem Pabst vielleicht einverstanden Wd von denwachsenden Ansehen Friedrichs beunruhigt, Ließ diesen.Kaiser in dieser bringenden Verlegenheit im Stich. Die.ser war nun fast ganz allein sich selbst und dem schwachenBeistand überlassen, den ihm die Städte Como und Pa«via leisten konnten; und in diesem verlassenen Zustandwurde er von den Mailändern zu einem Treffen ge-zwungen. Anfänglich lief dieses glücklich für ihn ab, aberdie Standhaftigkeit derer, welche die Hauptstanbarteoder das Carrocium vcrkheidigten, brachte endlich Fri-drichs kleines Heer und ihn selbst zum Weichen. DieseNiederlage erlitt Fridrich bey L i ga n o i. I- 1176.
Indessen hatte dieses Unglück eine heilsame Folge, esbahnte den Weg zum Frieden. Die Lombarden wünsch-ten ihn, weil Friedrich, auch geschlagen, ein sehr gefähr.Denkwürdig?. M. B. T sicher