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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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ten, vou denen er Meldung Hut, und wenn man ab»zieht, was eine verzeihliche Vorliebe für seiner; Heldenund seine genaue Verbindung mit der Kirche ihn sagenläßt, so wird Man diele Freiheit des UkkheilS deyihm finden. Wenn man sich auch nicht durchaus anseine Vorstellung der Begebenheiten halten darf,so ist es wenigstens nicht schwer, aus dem, was ersagt, die Wahrheit zu entziffern. Dis Geschichte, wel-che in Mittlern Zeiten meistens durch geistliche Händegierig, ist hier, man muß gestehen, in sehr billige gefal-len. Ein lebendiges Zeitgemählde, Nachrichten vondem zweyten Kreuyzugc, von einigen Streitigkeiten inder Kirche, von dem ersten lombardischen Kriege Fri->drich des Ersten, von den Bewegungen in Rory undden Anmaßungen der damaligen Römer, machen dieseDenkwürdigkeiten schätzbar. FridrichS Antwort aufdie Gesandschaft des römischen Volks ist ein Mustervon Beredsamkeit, die Ehre mag nun dem Kaiser oderseinem Geschichtschreiber gebühren. Eine noch anzie-hendere Schreibart und eine bessere Auswahl der Be-gebenheiten zeichnen die Radewichische Fortsetzung aus, -welche zugleich von dem Streite des Kaisers mit derKirche, vou dem Ronkalischen Reichstage, von demzweyten lombardischen Kriege interessante Nachrichtenund von der Kirchentrennung nach Adrian IV. Tode,sehr lesenSivürdige Dokumente liefert.

Heinrich, der Vierte König und dritter Kaiser

dieses NahmenS.

Heinrich I. oder der Vogelsteller, König vonDeutschland, wird von vielen, besonders italienischenSchriftstellern, von der Reihe der Kaiser ausgeschlos-sen , weil er unterließ die Krönung in Rom zu em-pfangen. Rom machte damals die Könige der Deut-schenj zu Kaisern.r s6. Im Jahr rosi?.

Man lese iv 7 K

l 26. Empörten sics' dis Sachsen.

Kaiser Heinrich IV. ließ sich durch die RathschlageAdelbertS, Erzbischoffs von Bremen zu einem gewalt-

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