leidenschafcli ch für das Ba slspiel zu Pferde eingenommen,daß jeder der ihm zusah, ihm augenblicklich diesesSchicksal weissagen mußte. Es geschah im Iahe^6y, zu einer Zeit da Saladin mit einem mächtigen'Heer und zahlreichen Gefolge tapferer Verwandtendie wichtigsten Unternehmungen auöführte.
Im glücklichen Arabien befaß ein gewisser Ab-dolnabi einige Schlösser und Distrikte, deren Besitzihn so übermüchig machte, daß er sich zur Alleinherr-schaft über die ganze Welt berufen glaubte. Gegendiesen schickte Saladin seinen ältern Bruder, Schjem-soddaul Almalich Almoaddam Atouransjah, einenbiedern und edlen Mann, dessen Waffen der glück-,lichjie Erfolg gekrönt hat. Er erlegte den verwe-genes Großsprecher, eroberte dessen Land, und behieltden 'größten Theil desselben unter seiner Herrschaft»
Zehntes Kapitel.
Noureddin Mahmud Zenchias stirbt»
eben dem Jahre den 2 i sienSjawal starb NoureddlNzu Damaskus an einerHalsentzündung mit der er schonoft geplagt gewesen war. Ihm folgte Elmalich ElsalichuhIsmael. Noureddin hatte, wie mir selbst Saladinversicherte, schon einen Einfall in Egypten beschlos-sen ; Saladin hingegen wollte nicht, wie seine Freun-de ihm riechen, Gewalt mit Gewalt vertreiben,wenn der Bruch wirklich erfolgen sollte. Er mochteselbst nicht einmahl davon sprechen hören.