Universalhisiorische Uebersichtrc. xr.vn
de,' um den Genuß desselben im Lichte einer pabst-lichen Vergünstigung zu zeigen, erklärte der Pabstden sicilianischen Fürsten zu seinem Legaten odergeistlichen Gewalthaberauf der Insel Si-cilien. Rogers Nachfolger fuhren fort, dieseswuchtige Recht unrer dem Nahmen gebohrener l Le-gaten des römischen Stuhls auszuüben, welchesunrer dem Nahmen der Sicili an isch en Mo-narchie von allen nachherigen Regenten dieser In-sel behauptet ward.
Roger der Zweyte, der Sohn des vor-hergehenden war es, der die ansehnlichen StaatenApulien und Calabricn seiner Grafschaft Sicilieneinverleibte, und sich dadurch im Besitz einerMacht erblickte, die ihm Kühnheit genug einfioßte,sich in Palermo die königliche Krone aufzusetzen.Dazu war weiter nichts nothig, als sein eigenerEntschluß und eine hinlängliche Macht, ihn gegenjeden Widerspruch zu behaupten. Aber derselbesiaatskluge Aberglaube, der seinen Vater undOheim geneigt gemacht hatte, die Anmaßungfremder Länder durch den Nahmen einer päbst-lichen Schenkung zu heiligen, bewog auch denNeffen und Sohn, seiner angemaßtey Würdedurch eben diese heiligende Hand die letzte Sank,tion zu verschaffen. Die Trennung, welche da,mals in der Kirche ausgebrochen war, begünstigte
Rogers