Xl.iv Universalhistorische NeberstchL rc.
der auch wirklich an der Spitze norrmannischer,griechischer und arabischer Vasallen das Hauptder lateinischen Christenheit frey macht. Gedrückt'von dem Hasse seines ganzen Jahrhunderts, dessenFrieden seine Herrschsucht zerstörte, folgt eben die-ser Pabft seinen Errettern nach Neapel, und stirbtzu Salerno unter dem Schutz von HautcvillesSöhnen.
Derselbe Norrmännische Fürst, RobertGuiscard/ der sich in Italien und Sicilien so ge-fürchtet machte, war das Schrecken der Griechen,die er in Dalmatien und Makedonien angriff undselbst in der Nähe ihrer Kaiserstadt ängstigte. Diegriechische Ohnmacht rief gegen ihn die Waffenund Flotten der Republik Venedig zu Hülfe, diedurch die wissendsten Fortschritte dieser neuen-ita-lienischen Macht in ihren Träumen von Oberherr-schaft des adriatischen Meers fürchterlich aufge-schreckt worden. Auf der Insel Cephalenia setzteendlich, früher als sein Ehrgeitz, der Tod seinenEroberungsplanen eine Grenze. Seine ansehn-lichen Besitzungen in Griechenland, lauter Erwer-bungen seines Degens, erbte sein Sohn Bohe-mund, Fürst von Tarent, der ihm an Tapferkeitnicht nachstand, und ihn an Ehrsucht noch über-traf. Er war es, der den Thron der Komncnerin Griechenland erschütterte, den Fanatismus der
Kreutz-