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Universalhistorische Uebersicht re. xxi
nach Italien/ um seinem Nebenbuhler, der dortnoch nicht gekrönt war, den Rang abzulaufen.Die Stadt Mayland öffnete ihm bereitwillig ihreThore, und Anselm», Erzbischofs dieser Kirche,setzte ihm in der Stadt Monza die lombardischeKrone auf; in Toskana erkannte ihn der ganze,dort mächtige, Adel als König. Aber Maylandsgünstige Erklärung machte alle diejenigen Staa-ten von ihm abwendig, welche mit jener Stadt inStreitigkeiten lebten, und da endlich auch PabstHonorius II. auf die Seite seines Gegners trat, undden Bannstrahl gegen ihn schleuderte, so entgiengihm sein Hauptzweck, die Kaiserkrone, und Italienwurde eben so schnell von ihm verlassen als er da-rin erschienen war. Unterdessen hatte Lothar dieStadt Speyer belagert, und, so tapfer auch, ent-stammt durch die Gegenwart der Herzogin vonSchwaben, ihre Burger sich wehrten, nach einemfehlgeschlagenen Versuch Friedrichs sie zu entsetzen,in seine Hände bekommen. Die vereinigte Machtdes Kaisers und seines Eidams war den Hohen-staufen zu schwer. Nachdem auch ihr Waffen-platz, die Stadt Ulm, von dem Herzog vonBayern erobert und in die Asche gelegt war, derKaiser selbst aber mit einer Armee gegen sie an-rückte, so entschlossen sie sich zur Unterwerfung.Auf einem Reichstag zu Bamberg warf sich Frie-drich dem Kaiser zu Füßen und erhielt Gnade; auf
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