Vorerrnnerung. ix
dete, entweder nur flüchtig berührt, oderhöchstens in einem dürren Chronik - ähn-lichen Auszuge liefert, ließe sich vielleichtdurch die Verlegenheit erklären, in welchersich der Biograph befanden einer getreuenDarstellung dieser Kriege den Tugend-ruhm seines Helden zu behaupten, unddas Andenken desselben von dem Vorwur-fe der Ungerechtigkeit, ja der abscheulich-sten Treulosigkeit zu befreyen. Diese Epo-che aus Saladins Leben ertrug vielleichtallein das Licht der Geschichte, und es warwohl gethan, die übrigen Partien in einegefällige Nacht zu verhüllen. In demReligionskriege hingegen, durch welchenSaladin das christliche Reich in Jerusalemzerstörte, und überhaupt dre Ausbreitungder Christen im Morgenland hemmte, er-scheint dieser Fürst in dem vollen Glanzeines muselmännischen Heiligen, und derBeschützer des Islamismus war unstreitigfür die Feder eines Mufti der würdigsteGegenstand.
Uebrigens glaubte der Herausgeber,dem Publikum durch Mittheilung einerSchrift, welche zu dem verschönerten Bil-
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