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tigen Freundschaftsbezeugungen noch im guten Anden,ken haben werdet. Jetzt, da wir mit Gottes Hülfezu einer großem Würde gelangt sind, wird es unsereyfriges Bestreben seyn, noch kräftigere Beweise der«Wenigen Achtung an den Tag zu legen, mit der wireuch und das Reich umfassen. Dagegen aber müssenwir euch inständigst bitten, daß ihr aus Ehrfurcht vordem H. Petrus, und wegen des Bandes der Liebewelches uns unauflöslich verknüpft, dem Kaiser dieSorge und den Schutz der Kirche anempfehlen und ihnermahnen wollet, der Bosheit zu steuern, und sichder Kirche Gottes, der Braut Jesu Christi, derenSchirmvogt und Vertheidiger er durch den Willendes Höchsten geworden ist, so wie auch seines, ihm vonGott verliehenen Reichs anzunehmen, damit nicht un-ter seiner Regierung das Schifflein Petri beschädigt,und der Glanz seines Reichs verdunkelt werde.
Wir thun euch aber alle, Kraft dieser Bulle, kundund zu wissen, daß wir nach des Herrn Willen, aufden apostolischen Stuhl gesetzt sind. Nach einer lang-wierigen vorhergegangenen Ueberlegung der wählendenPersonen bewirkte es die göttliche Gnade, daß wirdurch die Wahl eurer ehrwürdigen Brüder, der Bi»schösse und Cardinäle, auf Ansuchen des römischenCleruS, mit Zustimmung des Volks, Senats, undder Capitaneen, auf eine kanonische Weise zum Pabsterkohren, auf den apostolischen Stuhl gesetzt, und amersten Sonntag des Oktober Monats conserrirt wur-den. Deshalb ersuchen wir euch nun, eure Fürspra-che für uns bey dem einzulegen, von dem alle Gewaltund alle mit den Würden verbundene Vorrechte ab-hängen. Sollten aber von dem Kanzler Roland,der durch eine Verschwörung gegen die Kirche Gottesund das Reich, als ein VundesgenosseWilhelms von
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