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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
266
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zu erforschen, und bestellte zum Dux von Smyrnaeinen gewissen HyaleuS, der ihm als ein trefflichertapfrer Mann bekannt war. Von hier gierig er mitZurüchlaffung der Flotte in das Gebiet von Ephesusgegen die Satrapen TangripermeS und MaroueS, undlieferte ihnen ein Treffen, das erst am Abend zu seinemVortheil entschieden ward. Ausser vielen Tobten ver-loren die Türken auch noch gegen zweitausend Mannan Gefangenen, unter denen sich die mehresten Satra-pen befanden. Sie wurden alle nach, des KaisersBefehl auf den Inseln, vertheilt.

Die übrigen Türken, welche sich über den Mcan-kerstrom nach Palybaton zurückgezogen hatten, glaub-ten, daß der Dncaö sie hier nicht erreichen würde. Al-lein sie irrten sich. Johannes hatte Befehl, auch bisdahin vorzudringen. Ec ließ PetzeaS als Dux inEphesus zurück, und beobachtete auf dem Marsche dieschönste Ordnung, die sich nur von dem erfahrenstenFeldherrn erwarten ließ. Er nahm einen kürzer» Weg,als die Türken gegangen waren, bemächtigte sich aufseinem Zuge de^ Städte Sardes und Philadelphia,vertraute sie dem Michael Kekaumenos, und gierigdann nach Laodicea, dessen Einwohner ihn so bereit-willig aufnahmen, daß er sie weder in dem Besitz dcSihrigen stöhrte, noch einen Statthalter über sie setzte.Von hier gieng er durch Choma nach Lampe, ließdaselbst den Eustachius Kamytzes zur Bedeckung, undkam dann nach Palybaton, wo er die Türken noch inder größten Verwirrung überraschte, sie gänzlich schlug,und ihnen viele Beute abnahm.

Indem Johannes noch im Felde stand, zog derKaiser mit seiner ganzen Macht Antiochien zu Hülfe.Bey Philomelivn, wohin er schon siegreich gedrungen

war,