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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
264
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sie nicht Gelegenheit fanden, sich mit den Türken inverräterische Unterhandlungen sinzulaffen.

Ich wende mich zum Kaiser, der sehr gerne denGelten zu Hülfe herbey geeilt wäre, wenn nicht dertraurige Zustand seiner am Meer gelegenen Provinzenden schleunigsten und kräftigsten Beystand verlangtHatte. Tzachas behauptete Smyrna, als wenn er eseigenchümllch besäße, TangripermeS wieder eine andreEphesische Seestadt, in welcher der Apostel Johanneseine Kirche hat; und so befanden sich mehrere festeOerter in den Händen der Satrapen, die von ihrenRauöschlöffern aus alles verheerten und plünderten,und die Christen wie feile Sklaven behandelten. Ebenso war es auch ChiuS, RhoduS und den übrigen In-seln ergangen, die alle mit Seeräuber angefüllc waren.

Der Plan, nach welchem der Kaiser zu handelndachte, war: zuförderst den Seeräubereyen des Tza-chas Einhalt zu thun, als dann mit Hülfe seiner Land-und Seemacht die Ruhe in dem Reich wieder herzu-stellen, und wenn er hiemit zu Stande wäre, denCelten in Antiochia zu Hülfe zu eilen.

Dem zufolge geht Johannes Dup, der KaiserinBruder, mir Truppen, welche aus verschiedenen Ge-genden zusammengebracht waren, und mit einer hin-länglichen Flotte, gegen die von den Feinden besttztenSeestädte ab.

Er sollte allenthalben die Eroberung von Nieäagekannt machen, und wenn man ihm nicht glaubenWollte, die Tochter des Tzachas den türkischen Satra-pen und Seeräubern vorzeigen, damit ihr Anblick siemuthlos und zur Uebergabe der Städte bereitwilligmachte. Johannes, mein Oheim mütterlicher Seite,