den Thore hinaus; nur wenige geherzte Männer blie-ben zur Bedeckung der Burg Kula zurück. Die an-dern Celten kamen vermittelst Sturmleitern über dieMauer in die Stadt, und Tancred setzt den Fliehen-den nach.
Jetzt erst langte Kurpagan, wiewohl zu spät, mrteinem zahlreichen Heer an. Er bezog! vor Antiochienein festes Lager, mit dem Vorsatz, die Stadt zu bela-gern. Kaum hatte er den Anfang dazu gemacht, sothaten die Celten einen Ausfall, wurden aber nach vie-lem Blutvergießen zurückgeschlagen. Dieser Umstandversetzte sie in eine sehr mißliche Lage; denn nicht genug,das; sie von aussen bedrängt wurden, selbst in denRingmauern der Stadt machte ihnen die Besatzungder Burg Kula, welche noch in Feindes Händen war,sehr viel zu schaffen.
Auch jetzt gab Bohemund seinen Vorsatz nochnicht auf, Anriochia für sich allein zu besitzen; sichdie Ausführung desselben zu erleichtern, khat er denGrafen folgenden Vorschlag. „Es ist nicht gut,sprach er, daß wir alle insgesamt zugleich gegen dieFeinde innerhalb und ausserhalb der Stadt kämpfen»Besser wär's wir theilten uns in zwey ungleiche Theile»Zch nehme über mich mit dem kleinern die Burg zwbestürmen, die übrigen, als der größere Theil nehmenes mit den Türken auf, die unö von aussen belagern.^Der Vorschlag wird angenommen. Vohemund führeeine starke feste Mauer auf, welche die Burg von derübrigen Stadt völlig trennte, und von der er die Tür-ken unablässig beunruhigte. Die übrigen Grafen las-sen es ebenfalls an der gehörigen Wachsamkeit nichtfehlen, um so wohl die Belagerer zu verhindern, desNachts die Festungswerke zu ersteigen, als auch dieEinwohner selbst von der Mauer zu entfernen, damit
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