Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
259
Einzelbild herunterladen
 

2)9

zu-folgen. Nach einer prächtigen Aufnahme hieltAlexius folgende Anrede an sie:Ihr erinnert euchdes SchwurS, den ihr mir geleistet. Wenn ihr eurenSinn nicht in dieser Zwischenzeit geändert habt, sobewegt diejenigen, die ihn mir noch nicht abgelegt ha-ben, ein gleiches zu thun." Alle willigten in dieseForderung, ausser Tancred, Vohemunds SchwesterSohn, ein edeldenkender Jüngling, der sich durchausdawider setzte, weil er Bohemund schon den Eyd derTreue geleistet habe, und diesen bis an sein Ende zuhalten gesonnen sey. Das Zureden der Umstehenden,selbst der kaiserlichen Verwandten, machte ihn so un-willig, daß er, indem er auf das Zelt des Kaisers,

,welches von unerhörter Größe war, hinwies, in dieWorte ausbrach:Wenn ihr mir dieß Zelt voll Geld,und noch so viel darüber gebt, als die übrigen alle zu-sammen bekommen haben, so will auch ich schwören."Ein verächtlicher Seitenblick, den Palaolog auf ihnwarf, brachten den Tancred ganz ausser sich. Er wür-de ihn wüthend angefallen haben, wenn sich der Kai-ser nicht dazwischen gestellt, und Bohemund ihm nichtbedeutet hätte, daß man des Kaisers Anverwandte mitmehrerer Achtung behandeln müsse. Zuletzt gab erden häufigen Vorstellungen der übrigen nach, und lei-stete den vorgeschriebnen Eyd.

Als sie wieder nach Antiochien abzogen, mußteder damalige Groß-Primiecr TaticiuS, mit den unterihm stehenden Truppen sie begleiten. Sein Auftragwar, sie in allen Fällen treulich zu unterstützen, unddann die Städte, welche sie mit Gottes Hülfe ero-bern würden, in Empfang zu nehmen. DiejenigenCelten, welche zurück geblieben waren, mußte Butu-mires als Söldner in Wcaa ausnehrrren«

R? "Au