Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
252
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EilfteS Buch.

A^ohemund und die übrigen Grafen wollten in Vor-bindung mit Gottfried nicht eher nach Kibotonitberschiffcn, als bis Sangeleö und der Kaiser zu ihnengestoßen waren. Der Mangel an Lebensmitteln abernöthlgkc sie sich zu trennen. Gottfried nahm denWeg durch Bithynien und Nieomedien, die anderngiengen zur See ab, und rückten, nachdem sie sichwieder mit dem ersten vereinigt hatten, gerade aufNicäa los. Um die Belagerung durch angeregtenWetteifer desto heftiger zu betreiben, theilten sie jedemein besondreö Stück der Mauer zu, gegen, welches erden Sturm wagen sollte, ließen auch für Sangeles,der sich noch nicht eingefunden hatte, einen eignen Platzoffen.

Unterdessen stand der Kaiser schon bey Pelecanum.Die Einwohner von Nieaa hatten lange vergebensbey dem Sultan um Hülfe angesuchk. Von aussensetzten ihnen die Belagerer vom frühen Morgen bis anden Abend ununterbrochen zu. Ihre Lage wurde da-durch so bedrängt, daß sie sich aus Noch entschlossen,die Stadt lieber an den Kaiser abzutreten, als sie vonden Celcen erobern zu lassen. Zn dieser Verlegenheitriefen sie den Butumites herein, der ihnen schon vorherschriftlich des Kaisers Gnade angeboren hatte, undsolches jetzt mündlich wiederholte, wofern sie sich ihnausliefern würden. Ben dritten Tag darauf siengSangeles an, den ihm angewiesenen Platz mit Ma-schienen zu bestürmen.