Aus diesem entschlichen Blutbade entkam nur Pe-ter mit einigen wenigen nach Hcleuopolis, und viel-leicht wären auch diese verlohnen gewesen, wenn sichder Kaiser nicht ihrer angenommen, und sie durch einstarkes CorpS unter Anführung ConstankinuS Euphorbe-nus Cakacalo, bey dessen Annäherung sich die Türkenzurückzogen, hätte obholen lassen. Auf die Vorwür-fe, welche er dem Peter wegen seiner Unbesonnenheitmachte, antwortete dieser, wie man es von einein auf»geblasenen Lateiner gewohnt ist. Er schob die Schuldnicht auf sich, sondern aus diejenigen, welche ihm nichtFolge leisteten, und nur nach ihrem Eigendünkel Han»delten. Er schalt sie Räuber Mordbrenner, Menschendie nicht werrh wären, das heil. Grab zu betreten.
Ihm ähnlich an Stolz, nur in einem weit großemGrade, warUbaS(87) (Hugo) Bruder des fränkischenKönigs. Sein Geld, Stand und-Macht verleiteten ihnzu der thörigken Frechheit, vor seinem Ausbruche fol»genden Brief an den Kaiser zu erlassen. ,,Wisset Kai»ser, daß ich der König der Könige, der größte un-ter dem Himmel bin. Wenn ich ankomme, müßtrhr, wie es sich ziemt, mir entgegen gehen, und michstandesmäßig mit aller Pracht empfangen." DiesesSchreiben veranlaßte den Alexius zwey Briefe, einenan den Dux von Dyrrachium Johannes, JsaacS desSebastoerators Sohn, den andern an den Admiral derFlotte Nicolaus Maurocakacalo abzuscndrn. Dem e»stern ertheilte er den Auftrag, auf dem Lande so wohl,als am Strände genau acht zu haben, wenn Hugo kä-me, ihn auf das prächtigste zu empfangen, und so»gleich einen Eilboten mit der Nachricht an den Hof ab-zuferkigen. Den andern ermunterte er, auf seinerStation ein wachsames Auge auf alles, was in der See
vorfiele