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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
232
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Ausschweifungen erlaubten, durch kleine Gefechte siedavon abzuhülten. Außerdem waren auch einige, diedie Sprache der sakeiner.verstanden, ausdrücklich dazubestellt, um bey entstehenden Zwistigkeiten beyden Thei-len als Mittelspersonen zu dienen.

Den Zug eröffnete Gottfried <85), nachdem er seinLand verkauft hatte; ein sehr reicher edler und tapfrerMann von vornehmen Stande.

Einer drängte sich dem andern zuvor. Es erhobsich ein Gewühls von Männern und Weibern, desglei-chen seit Menschengedenken noch nicht geschehen ist.Viele folgten dem Zug in der unschuldigen Absicht,das Grab des Herrn, und die heiligen Oerter zu be-suchen. Andre, wie Bohemund, hakten den unlauter»Zweck, sich, wenn es seyn könnte, beym DurchmarschConstautiuopelS zu bemächtigen.

Der alte eingewurzelte Haß desselben gegen denKaiser, setzte jeden, auch den herzhaftesten in nicht ge-ringe Besorgmß.

Peter nahm seinen Zug aus Italien über das Meernach Ungarn, und so weiter nach Constantinopel. Erführte achtzig tausend Mann zu Fuß, und hunderttau-send Mann zu Pferde an. Alexius gab ihm wohlmey-nend den Rath, die Ankunft der übrigen Grafen ab-zuwarten; Peter hörte ihn nicht. Voll Zuversicht aufdie Stärke seines Heeres, gieng er nach Asien überund lagerte sich bey dem Städtchen Hellenopolis (56).Hier schieden ohngcfähr zehn tausend Normänner von ihm,und rückten in die Gegend um Nicäa, wo sie alles mitMord und Raub erfüllten. Kleine Kinder wurden inStücke» zerhauen, oder am Fermer auf hölzernen Spies-sen gebraten. Gegen erwachsene Personen ließ sich ihreunmenschliche Wmh in allen nur ('.'sinnlichen Gestalten

aus