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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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hen Math, und brennenden Eyser sah, der himmli-schen Stimme zu folgen. Hinter den keltischen Krie«gern, zog eine ungeheure Menge unbewafnsten Pöbels,nebst Weib und Kind, mit rochen Kreuhern( 84 ) aufdenSchultern bezeichnet. Ihre Zahl überstieg den Sandam Meer, und die Sterne des Himmels. Wie Strö-me flössen sie aus allen Enden zusammen, und stürztenüber Dacien in unser Gebiet. Vor ihnen her giengein Zug Heuschrecken, der nicht dem Getrcyoe, son-Lern nur den Wcmstöcken schadete. Daraus zogenmanche eine gute Vorbedeutung, daß die Kreuhfahrerdie Christen mit Schonung behandeln, gegen dieschwelgerischen Isnaelitcn aber mit desto größrer Wuchverfahren würden. Denn diese Nation ist dem Trün-ke , und den unsinnigsten unnatürlichsten Ausschweifun-gen in der Liebe bis zum Uebermaaß ergeben. Daherverehren sie die Astarke und Astaroch (Venus), und dasBild dieses Gestirns, sowie die goldene Chobar (denhalben Mond)-.

Uebrigens fanden mehrere scharfsinnige Leuts inden gegenwärtigen Begebenheiten etwas Ausserordent-liches,. das die Hand einer befondem Vorsehung ver-riethe. Die unaussprechlich vielen Menschen, welcheaus den. entlegensten Gegenden zusammen liefen, kamennicht ans einmal, sondern in getrennten Haufen aus--er Lombardey über das Meer herüber. Vor jedemzog ein Schwarm Heuschrecken und zwar so gewöhnlich»daß man jedesmal, wenn sie sich blicken ließen mit allerGewißheit auf einen nachfolgenden Trupp Franken,schließen konnte. Bey Dyrrachium und Aulon hatteder Kaiser verschiedene Feldherrn beordert, denKreutz-fahrern friedlich zu begegnen, ihnen unterwegs die Zu-fuhr auf alle Art zu erleichtern, sie aber aus demMarsche genau zu beobachten, und wenn sie sich einige

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