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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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Unterhalb des Sees BaanaS erstreckt sich ein Ka-nal, dey dessen Besichtigung der Kaiser sogleich aufdie Vermuthung gerieth, daß er ein Werk von Men-schenhänden seyn müsse. Den Berichten zufolge, dieer hierüber einzog, soll ihn Kaiser Anastasius Diosku-ros, aus Gründen, weiche man nicht anzugeben muß-te, angelegt haben. Wahrscheinlich war er dazu be-stimmt, Wasser aus dem See aulzunehmen, und dazusollte er auch itzt dienen. Alexius ließ ihn noch tiefergraben, und an der Stelle, wo die Wasser zujam-menstossen, und sehr leicht eine bequeme Furth bildenkonnten, ein Castel anlcgcn, das von seiner großenFestigkeit das eiserne heißt. Es dient zu einer starkenVormauer gegen feindliche Einfälle, und besonders, sowie die ganze Einrichtung mit dem Canal, der StadtNicomedien zu einer trefiichen SchuHivehr.

Der Kaiser war, trotz der unerträglichen Som-merhitze und des gewaltigen Staubes, vom Morgenbis an den Abend mit dem Bau desselben beschäffiigt.Er scheute keine Kosten, um das Werk recht dauerhaftund stark zu machen. An jedem Steine mußten oftfünfzig bis hundert Menschen ziehen, die dafür reich-liche Bezahlung erhielten. Der gute Verdienst unddie Ehre in des Kaisers Gegenwart ihre Kräfte zeigenzu können, zog sowohl Inländische als AusländischeSoldaten in großer Menge herbey. Es war ein stlu-ger Kunstgriff des Kaisers, sich unter die Arbeiterzu mischen, und gleichsam den Richter über ihre Stärkezu machen, denn dadurch wurde der Ehrgeitz des ge-meinen Mannes nicht wenig gekitzelt. Dieß geschah imJahr Christi 1296.

Bald darauf erscholl das Gerücht, daß sich eineunzählige Menge Franken seinem Gebiethe nähere.Alexius kannte die Fehler der Celtischen Nation, die

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