Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
172
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Achtes Buch.

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^^er Kaiser war noch keine Woche in seinem Palastgewesen, und hatte sich noch nicht des Badesbedient, als er erfuhr, daß ein Theil des ScythischenHeeres nach Chorobachi zöge. Sogleich raste er anStadtmiliz und Rekruten ohngefähr zov Mann zu-sammen , wendete die ganze Nacht dazu an, sie zuwaffnen, und zog in der Morgendämmerung mit ihnenaus. Seinen Blutöfreunden, Verwandten und an-dern angesehenen Personen ließ er andeucen, daß sienach einer kurzen Rast von einigen Tagen, die er ihnenauö Gefälligkeit bewillige, zu ihm stoßen sollten. Nach-dem er Chorobachi erreicht hatte, wurden die Thoregesperrt, und die Schlüssel ihm eingehändigt. DieGetreuesten von seinen Leuten mußten die Mauer be-setzen und beständig auf der Hut seyn, daß keiner vonoben herab sich mit den Scythen in Wortwechsel ein-ließe. Mit Sonnenaufgang kamen auch die Scythenzum Vorschein. Ohngefähr 6ooo Mann, zerstreutensich in verschiedenen Hausen, in der Gegend herumBeute zu machen und Proviant einzuholen. Siestreiften bis vor Decacon, das ohngefähr io Stadienvon Constantinopel liegt, und auch vielleicht seinenNamen davon führt. Der übrige Theil blieb vor derFestung stehen. Unterdessen nahm der Kaiser die Ge-gend genau in Augenschein, um auszukundschaften, obvielleicht irgendwo noch eine andre Schaar stehe, oderob sich ein Hinterhalt entdecken lasse. Es zeigte sichaber nicht bas geringste. Um 2 Uhr des Mittags be-

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