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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
141
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den Machumet mit Hintansehung des PulchaseS zumOberstatrhalrer, und gieng darauf nach Meiitene.

Ich kehre von der Geschichte der Sultanens zumeinem Vater zurück, der um diese Zeit mit dem Ober-statthairer Elchanes in neue Unruhen verwickelt ward.Elchanes hatte sich der beyden Seestädte, Apollonias,und Cyzikum bemächtigt, und verbreitete sime Räu-bereyen in der ganzen am Meer gelegenen Gegend.Da nun die kaiserliche Flotte noch nicht segelferkig war,und doch die Sache keinen Aufschub duldete, so mußteEuphorbmu-Alexander, ein tapfrer Mann von edlemGeschlecht«, in kleinen Fahrzeugen nach Apolloniashinüberschiffen. Gleich nach seiner sandung sieng erdie Belagerung an, und sehte sie mit solchem Eiferfort, daß schon vor Ablauf einer Woche die Aussen-werke erstiegen waren. Elchanes hatte nichts mehrinne als die Burg, die er aber mit verzweifeltemMuth verrheidigte, weil er versichert war, daß in kur-zer Zeit ein starkes Heer ihm zum Enksaß erscheinenwerde, wie es auch wirklich geschah. Nun aber wares auch Zeit, daß Alexander sich zu> ückzog, denn dieAnzahl der feindlichen Truppen überwog bey weitemseine geringe Mannschaft. Der einzige Weg auf demer sich retten konnte, war der zrr See. Zu seinemUnglück, wurde auch dieser vom Elchanes gesperrt, derdie Brücke, und die Mündung des Flusses mit Sol-daten besehen ließ. (Die Brücke führt noch bis auf denheutigen Tag ihren Namen von der h. Helene, undConstantin dem großen: dem die ersiere hier eine Kir-che erbaute.) Als nun Alexander sähe, daß es völligunmöglich sey, sich zur See durchzuschlagen, so stieg erwieder ans Ufer, wo ihn die Türken mit einer selchenHihe überfielen, daß viele von den Seinigen, theils