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serlichen Befehl nach Raidesion begeben, wo er ausder öffentlichen Kaffe reichlichen Unterhalt empfieng.
Hieher muß ich auch den berühmten DialektikerEleutherius, atiS Aegypten gebürtig, rechnen, der inder 2lstrologie jedem andern den Vorzug streitig mach,te. Ferner, einen Athenienser Cacananges, der sichebenfalls für einen große» - Meister in der Astrologieausgab. Einst bestimmte er die Zeit, wenn der Kai-ser sterben würde; statt deffen aber starb ein Löwe inder Menagerie, und dieß war für manche genug, umdie Prophezeiung nicht ganz zu verwerfen. An einemandern Tage, den er nachher als den Todestag des Kai-sers festfetzte, starb nicht dieser, sondern seine MutterAnna. Alexius ließ ihn ruhig in Constancinopel blei-ben, weil er den Verdacht vermeiden wollte, als wenner einen Menschen verfolgte, den schon seine eignenWorte Lügen straften. So weit von der Astrologie.
Robert war nach der Beschreibung, die mehrerevon ihm machten, ein trefflicher Feldherr, von vielum-saffendev Geiste und edler Gestalt, gesellschaftlich imUmgänge und jedermann zuthätig, wenn gleich voneiner durchdringenden polternden Stimme. Er haueeine ansehnliche Größe, trug ein herabhängendes Haarund einen langen Barths), weiser fest an der Sitte sei-ner Völker hieng. Bis an sein Ende sah man aufseinem Gesichte Mannkraft, die in ihm, schon demäußern Ansehn nach, einen Regenten anzukündigenschien. Seine Untergebnen ehrte und schätzte er, vor-züglich aber diejenigen, die sich in ihrem Eifer gegenihn besonders auSzeichneten. Er war sehr hitzig undgeldgierig, wucherte gerne, hatte nimmer sarc, undgeißle doch bey dem allen nach Ehre. Diese Leiden-schaften beherrschten ihn ganz, und setzten ihn dem all-gemeinen Tadel aus.
Einige