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So verging denn die Zeit, ohne daß etwas in derSache gechan wurde, bis sich endlich das Heer um dasGczelt versammelte, und Isaac selbst nustrat, um sei.nein Bruder den purpurnen Panroflel anzulegen. „Laßes immer gesel-ehen Bruder, simgeran, als er sah, daßAlexius sich weigerte, die Voisehung will durch dichunser Hauö in seine alte» Rechte wieder einsetzen."Er erinnerte ihn an den Ausspruch eines Wahrsagers,der ihnen einsmals auf der Straße erschienen, als sievom Kayserlichen Palast nach Hause reiten wollten, undden Alexius Mit dem Spruche aus den Psalmen ange-redet hakte: Auf und regiere mit Santtmuth und Güte,Kayser Alexius! ( Ob dieß ein Mensch oder ein über-irr diicbes Wichen gewesen scy, laßt sich nicht bestimmen.Er verschwand so plötzlich, als er erschienen war. Ale-xius sprengte zwar mit verhängtem Züge! in der Ge-gend umher, konnte aber nicht bas geringste entdecken.Er legte sie!) hernach selbst die Erscheinung als ein blos-ses Spiel seiner Phantasie aus, fand aber doch beyernsrerm Nachdenken, daß der Mann viele Ähnlichkeitmir dem Evangelisten Johannes gehabt habe.)
Kurz, das Zureden und Weigern von beyden Thei-len dauerte so lange, bis sich endlich Alexius ergab,worauf die Armee sehnlichst gewartet harte. Aus die-se Handlung folgte ei» allgemeiner Zuruf der gesamm-ten Armee. Den Anfang machten die Ducas, derenZuneigung er schon darum besaß, weil er aus ihrer Fa-milie die Irene geheyrarhet hatte. Sehr sonderbarwar es, daß selbst diejenigen, die noch vor kurzem sei-ne größten Gegner gewesen waren, itzt mit einem malihre Gesinnungen veränderten.
Unterdessen verbreitete sich das Gerücht, daß Me-lissenus bis Damalis (io) vorgedrungen, und zumKayser ausgerusen sey. Es trafen auch bald Gesandte
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