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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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"V gelingen wollte. Alexius ein noch unbartigcr Jünglinghatte nicht allein schon Siß im geheimen Rath, sondernbekleidete auch sogar die Stelle eines obersten Befehls-habers über die Armee im Abendlande. Er war, wiewir vorhin gezeigt haben, ein glücklicher Feldherr, derauf seinen Zügen Ruhm und Ehre einerntctt, der vic-le Rebellen zu Paaren trieb, und sie als Gefangene. ^ dem Kaiser überlieferte- Alles dieß mußte nun' "d sreyüch seinen Neidern ein Dorn im Auge feyn, unds « sie nur desto mehr anrcihcn ihn nebst seinem Bruder^ so bald als möglich zu stürzen. Sie ließen auch, wiesich leicht erwarten läßt, kein Mittel d.-zu unversucht.

>> ich- Bald raunten sie dem Kayfer dich und jenes ins Ohr,A bald sagten sie es ihm gerade zu heraus, bald ließenMil» n chm durch die dritte Hand stecken. Dieß wirktenach Wunsch. Die beyde Comnmer sahen sich in kur«siM'Ä zcr Zeit ganz in die Enge getrieben, und fanden kein»ach andres Mitte! mehr sich zu retten, als die Gunst devnÄK Kaiserin«, wozu ihnen die Verschnittenen behülflich wq»ren, eine Art Menscheu, die durch Schmeicheleycnitent und allerhand Ränke selbst Felsenherzen nach Gefallent zu lenken wissen. Dieß Mittel hatte für Jsaac den,t«lK besten Erfolg, da er ohne dich bey der Kaystrinu inWjli besondrer Gnade stand unk^ schon langst von ihr zUmtzKyk Gemahl ihrer Schwester bestimmt war. Unterdessenaber vergaß er nicht, sich seines bedrängten Bruders^ 5 ? anzunehmen, und sein Anliegen bey der Kayseriinr nach^ allen Kräften zu unkerstrchcn. Sie liebten sich beydsdi unaussprechlich, und jeder nahm an des andern Schick»^!, sal den wärmsten 2lntheil. Jsaac brachte es in kurzerZeit durch Vermittlung der Hofleute so weit, daß sichdie Kayserimr bereitwillig finde» ließ, den Alexius an'A- Kindesstatt airzunehmcn, wodurch dieser mit eineMmal. aus seiner bedenklichen Lage gerissen wurde. Von nun^ ^ an besuchten sie fleißig deu Hof, Niachten dem Kaysev^ Denkwürdige. !.D. D dir